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Planerinnen in Sachsen

Angela Schüler

Welche Erfahrung, welches Ereignis war für deinen beruflichen Werdegang prägend?

Während meiner Ausbildung zur Facharbeiterin habe ich nach Anweisungen des Lehrausbilders Wegeverläufe und Pflanzungen nicht nur geplant, sondern auch ausgeführt. Das hat dazu geführt, dass ich meine Planung auch bauüberwachen kann.

Welche strukturellen Änderungen würdest du dir am Berufsbild wünschen?

Vielleicht ist die Bezeichnung des Berufes neu zu entwickeln, da Landschaftsarchitektur in der Bevölkerung immer nur als Anhängsel der „richtigen“ Architektur angesehen wird. So passiert immer wieder, dass „richtige“ Architekten unsere Arbeit ganz selbstverständlich „mit erledigen“. Die Bauherren, auch die öffentliche Hand, können das oft nicht unterscheiden. Das muss sich ändern!

Woran würdest du gerne mal arbeiten?

Großräumige Parkanlagen mit neuen Wege- und Sichtbeziehungen.

    Werdegang

  • 1982-1983

    Abschluss Facharbeiter für Grünanlagenbau, VEB Grünanlagen Frankfurt Oder

  • 1983-1988

    Studium Landschaftsarchitektur, Technische Universität Dresden

  • 1988-1992

    Mitarbeiterin, Stadtverwaltung Radebeul, Bauamt, Aufbau Abteilung Grünanlagen

  • 1992-1995

    Mitarbeiterin im Büro Stadt-Verkehr-Umwelt SVU, Dr. Hunger Dresden

  • seit 1996

    freiberuflich tätig, Inhaberin vom Büro LANDSCHAFT + DESIGN

    Mitgliedschaften, Verbände, Ehrenamt

  • 1991

    Eintragung in Architektenkammer Sachsen

  • seit 1991

    Mitglied des Bundes Deutscher Landschaftsarchitekten bdla davon 1997-2012 Vorstandsmitglied/ Schatzmeisterin im bdla Sachsen

  • seit 2006

    Geschäftsführung bdla Sachsen

Welches Buch/Film/Ausstellung würdest du einer anderen Planenden empfehlen?

„Als die Gärtner Tweed trugen. Valerie Finnis und der englische Gartenadel“ von Ursula Buchan