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Planerinnen in Sachsen

Miriam Walther

Welche Erfahrung, welches Ereignis war für deinen beruflichen Werdegang prägend?

Die Teilnahme am Mentoringprogramm Plan M, das speziell an Frauen in der Architektur gerichtet war, hat mich sehr inspiriert und motiviert für meine beruflichen Ziele. Ein Jahr lang hatte ich eine erfahrene Mentorin an meiner Seite. Zudem habe ich hierdurch erst die Bedeutung eines funktionierenden Netzwerks erfahren und weiter ausbauen können.

Welche strukturellen Änderungen würdest du dir am Berufsbild wünschen?

Ich würde mir wünschen, dass auch in der Architekturbranche mehr mit gemeinschaftlichem Ansatz (New Work, Holokratie, ..) gearbeitet wird und sich auch die etablierten Büros in ihrer Arbeitsweise transformieren. Hierarchiestrukturen und reale Verantwortung passen aktuell nicht zusammen.

Woran würdest du gerne mal arbeiten?

Ich würde gerne meine Fähigkeiten als ausgebildete Mediatorin in der Kommunikation mit Nutzer*innen mehr einsetzen, zum Beispiel bei der Planung einer Schule oder in Zusammenarbeit mit Baugruppen.

    Werdegang

  • 2012 - 2016

    Bachelor of Arts an der msa Münster

  • 2016 - 2019

    Masterstudium "Architecture, Urbanism and Building Sciences" M.Sc. an der TU Delft

  • 2017 - 2018

    6 Monate Praktikum bei MVRDV Architects, Rotterdam mit Stipendium der Baumeister Academy

  • 2018 - 2019

    Studentische Mitarbeiterin bei De Zwarte Hond, Rotterdam

  • 2020

    Fuchshuber Architekten, Leipzig

  • seit 2021

    Architektin bei snarq GmbH, Leipzig

    Mitgliedschaften, Verbände, Ehrenamt

  • Architektenkammer Sachsen

  • Mentee bei Plan M

  • monatl. Treffen von Frauen aus der Baubranche, Leipzig

Welches Buch/Film/Ausstellung würdest du einer anderen Planenden empfehlen?

Das Buch "Schwarzer Rolli, Hornbrille" von Karin Hartmann bringt die strukturellen Herausforderungen der Branche auf den Punkt und zeigt auf, warum spätestens mit der Familiengründung viele Frauen die Architektur verlassen.